wie entsteht ein visuelles Hochzeitskonzept

2. Oktober 2017

Wie entsteht aus überfüllten Pinterest-Boards, tausenden Ideen und verschiedenen Meinungen ein einheitliches Hochzeitskonzept?

Mit folgenden drei Punkten kann man ganz einfach den Beginn des roten Fadens finden…

Location
Habt ihr eine Location gefunden die euch rundum gut gefällt?
Es stimmen nicht nur Grösse, Schön- und Schlechtwettervariante für die Trauung und den Apéro?, sondern die Räumlichkeiten sind auch wirklich wunderschön anzuschauen! Wunderbar! Um eine besonders stimmiges Konzept zu bekommen, passt es dem Stil und den Farben der Location an. Schaut euch mal ganz genau um, Wandfarbe, Bilder, Stoffmuster, Teppiche, usw. können die Basis für ein schönes Konzept bilden. Ganz wichtig ist auch dem Stil treu zu bleiben, wenn ihr euch nicht ganz sicher seid, lasst euch lieber vom stilsicheren Profi beraten. Floristen zum Beispiel haben genau das gelernt!

Thema
Ihr habt ein gemeinsames Hobby, eine Lieblingsreisedestination, oder einen Lieblingsfilm? Besonders individuell auf euch abgestimmt kann ein Konzept werden wenn man sehr persönliche Vorlieben einfliessen lässt. Dabei muss man nur aufpassen, dass es nicht plötzlich einem Fasnachts- oder Kindergeburtstags Feier gleicht. Mottoparty JA – aber für eine Hochzeit nur mit Stil!

Farbe
Genau diese besondere Farbe soll es sein? Ganz einfach… „Fast“ jede Farbe lässt sich mit anderen Farben kombinieren! Ja, genau richtig gelesen, der Trick ist, man sucht sich Farbkontraste und ergänzt die Lieblingsfarbe mit den entsprechenden Farben dieser Kontrastfamilie. Dazu gibt es ganz tolle Hilfsmittel wie zum Beispiel die Adobe Color App.

Erstellt euch ein Moodboard (Stimmungsboard) um euch das ganze zu visualisieren. Platziert eine Pinwand, Magnetwand oder ein einfaches Brett so in der Wohnung, dass man immer wieder daran vorbei geht. Befestigt Dinge so daran, dass man sie auch wieder gut entfernen kann. Heftet nicht nur Bilder und Fotos, sondern auch 3D Sachen wie Stoff- & Bandmuster, Ideen für Gastgeschenke, Stirrer oder Strohhalme für den Signaturedrink daran.
Schnell sieht man so was zusammenpasst und was nicht. Spielt mit den verschiedenen Sachen – ergänzt und entfernt Dinge, probiert auch mal andere Farben aus.

 

Ein Moodboard ist übrigens auch eine wunderbare Möglichkeit den Dienstleistern eure Ideen und Farben aufzuzeigen.

 

Viel Spass beim Farben komponieren!

 

Die Bilder von Jeanine Linder Photography sind am 19.05.2017 im Hochzeitshaus Lyssach entstanden.